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Kräuter, Bienen & Insekten

Kräuter, Bienen & Insekten

Kräuter, Bienen & Insekten

Nicht nur wir erfreuen uns an selbstangebauten Kräutern, auch Bienen lieben die herrlich duftenden Gewächse. Denn lässt man sie zur Blüte kommen, sind viele Kräuter eine willkommene Nahrungsquelle und werden zu regelrechten Bienenmagneten.

Am 15. August ist der Tag der Honigbiene. Dieser Tag wurde 2009 von US-amerikanischen Imkern ins Leben gerufen, um mehr Bewusstsein für die Honigbiene und die Produkte der Bienenhaltung zu schaffen. Und auch wir möchten diesen Anlass nutzen, um darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig Bienenweiden wie Kräuter auf dem Balkon oder im eignen Garten für die Insekten sind. Denn etwa 80 Prozent unserer heimischen Pflanzen benötigen Bienen als Bestäuber. Honig- und Wildbienen tragen also einen entscheidenden Anteil an der Gesundheit unserer Ökosysteme.

Buntes Buffet für Bienen und Hummeln

Ein Kräuterbeet im Garten oder viele kleine Töpfe auf dem Balkon oder der Terrasse sind nicht nur ein hübscher Anblick und liefern uns die perfekte Würze. Sie bereichern im Sommer auch den Speiseplan von Bienen und anderen Insekten. Besonders attraktiv sind auch Kräuterspiralen aus Stein, da ihre Hohlräume und Ritzen Wildbienen einen Unterschlupf oder sogar Nistplatz bieten.

Mit nur wenig Aufwand kann jeder etwas Gutes für Bienen tun. Für die Bienen ist es wichtig, dass die Kräuter Blüten tragen, denn nur so bieten die Pflanzen ihnen Nahrung. Dafür sollte ein Teil der Kräuter nicht geerntet und stehengelassen werden, bis sie zu blühen beginnen. Öffnen sich die zarten Blüten, summt und brummt es schon bald rund um die Kräuter.

Die besten Kräuter für Bienen

Durch das duftende Grün der Kräuter schafft man nicht nur kleine Oasen für sich selber, sondern auch einen tollen Nektargarten für Bienen. Die Blüten der Kräuter sind meistens ungefüllt, ein wichtiges Kriterium für die Bienen, denn ungefüllte Sorten geben einfach mehr Nektar ab. Die Auswahl an Kräutern ist groß, doch mit diesen zehn Kräuterpflanzen macht man Nützlingen wie Bienen garantiert eine Freude.

Tipps für den Heckenschnitt

  • Lavendel: Die violettfarbenen Blüten des Lavendel enthalten viel Nektar und ziehen Bienen und Hummeln magisch an. Die mehrjährige Pflanze blüht ca. von Juni bis Mitte September und gedeiht am besten an einem sonnigen Platz mit durchlässigen, trockenen und kalkhaltigen Boden.
  • Borretsch ist bei den Bienen äußerst beliebt, da die sternförmigen Blüten viel Nektar enthalten. Je nach Zeitpunkt der Aussaat blüht Borretsch ab Juni. Die Pflanze bildet viele Samen und breitet sich dadurch schnell aus.
  • Oregano: Das mehrjährige Heil- und Gewürzkraut lockt im Juli und August Bienen und Hummeln mit ihren weiß-rosafarbenen Blüten. Am besten gedeiht Oregano auf durchlässigem, eher nährstoffarmen Boden.
  • Koriander: Die einjährige Pflanze bietet Bienen zwischen Juni und Juli mit ihren weißen Blüten Nahrung. Halbschattige Orte mit durchlässigem und nährstoffreichem Boden sind ideal.
  • Rosmarin blüht schon zwischen März und Mai in Violett, Blau, Rosa oder Weiß und versorgt die Bienen damit schon im Frühling mit Nektar. Das Kraut benötigt einen sonnigen Standort mit einem trockenen, durchlässigen und möglichst kalkhaltigem Boden.
  • Salbei: Nicht nur der Küchensalbei sondern andere Arten wie Schopfsalbei und Muskatellersalbei locken Bienen ab Mai mit ihren violetten, weißen oder rosafarbenen Blüten. Sie wachsen am besten an einem sonnigen Standort und benötigen trockenen, durchlässigen und kalkhaltigen Boden.
  • Ysop wird auch Bienenkraut genannt, kein Wunder also, dass die mehrjährige Pflanze Bienen im Sommer mit ihren blauvioletten oder rosafarbenen Blüten anlockt. Auch sie bevorzugt sonnige Standorte mit nährstoffreichen und durchlässigen Boden.
  • Thymian öffnet von Mai bis in den Herbst kleine Rose- bzw. lilafarbenen Blüten, die besonders von Wildbienen gerne angeflogen werden. Am liebsten mag er einen trockenen, durchlässigen und kalkhaltigen Boden.
  • Bergbohnenkraut: Die anspruchslose Pflanze, die schnell ganze Teppiche bildet, blüht von Juni bis Oktober in Weiß, Violett und Rosa. Bergbohnenkraut bevorzugt einen warmen, sonnigen Standort mit durchlässigen, trockenen und eher mageren Boden.
  • Zitronenmelisse belohnt uns nicht nur mit einem herrlich zitronigen Aroma, sondern auch mit weißen Blüten, die zwischen Juni und August blühen. Sie bevorzugt einen halbschattigen Standort und sandigen bis lehmigen, nährstoffreichen Boden. Zitronenmelisse breitet sich schnell aus, wenn sie sich an einem Standort wohl fühlt.
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